gps4cam – iPhone-App zur 
Standortaufzeichnung 
per GPS für alle Digitalkameras 

 

Ihr Kamera hat keinen GPS-Empfänger zur Standort-Bestimmung? Sie möchten dennoch den Aufnahmeort bei jedem Foto speichern? Kein Problem nutzen Sie den GPS-Empfänger ihres iPhones.  Mit der App gps4cam geht das kinderleicht. Zu Beginn ihrer Foto-Safari starten Sie die App. Sie haben nun die Wahl zwischen vier verschiedenen Aufzeichnungsmodi. 

In der Standard-Einstellung wird der Standort alle fünf Minuten aufgezeichnet. Der Modus Standard lääst sich in den Einstellungen noch personalisieren: Der Aufzeichnungsabstand kann zwischen einer, fünf und zehn Minuten gewählt werden. Im Modues Energiesparend wird der GPS-Standort immer dann neu ermittelt, wenn sich das Handy von einer GSM-Zelle in die nächste bewegt und ein Wechsel des Sendemastes stattfindet. Diese Methode ist natürlich weniger genau und eignet sich in Städten nicht gut, da dort wesentlich seltener Antennenwechsel stattfinden. In der Einstellung genau wird der Standort quasi fortlaufend alle 30 Sekunden ermittelt. Achtung: In diesem Modus verkürzt sich die Akkulaufzeit erheblich. Der vierte Modus ist die manuell ausgelöste GPS-Ortung. Dazu muss das Handy einfach geschüttelt werden und der GPS-Standort wird gespeichert. Dieser Modus eignet sich besonders, wenn man während einer Fototour nur wenige Stopps macht, zum Beispiel auf einer Wanderung. Damit man das Schütteln nicht vergisst, ist es sinnvoll entweder einen Erinnerungs-Aufkleber auf die Kamera zu kleben oder das iPhone am Kameragurt zu befestigen.

Starten Sie nun die Fotoreportage. Das iPhone speichert nun den ersten Standort. Datum und Uhrzeit, die Aufzeichungsdauer sowie die Anzahl der GPS-Verbindungen werden im Diaplay angezeigt. Das iPhone speicher nun entsprechend den Vorgaben immer wieder die Standorte. Mit einem Fingerwisch nach links können Sie den Aufzeichnungsmodus jederzeit ändern. Machen Sie beispielsweise einen Stadtrundgang und gehen längere Zeit in eine Museum, in dem es keinen GPS-Empfang gibt, empfiehlt es sich auf den Energiespar-Modus zu gehen. Die Uhrzeit-Einstellungen von iPhone und Kamera müssen übrigens nicht genau übereinstimmen. Einzig wichtig: Ändern Sie nicht die Uhrzeit ihrer Kamera während der Fotosafari.

Am Ende der Safari drücken Sie die Taste "Exportieren". Nun erscheint ein QR-Code auf dem Display des iPhones. Den müssen sie mit der Kamera einfach abfotografieren. Das QR-Code muss nicht mal formatfüllend sein, sondern nur scharf und vollständig zu sehen sein. Am heimischen PC oder auf dem Notebook werden die Aufnahmen mit den GPS-Daten versehen – das geht ganz einfach und automatisch. Alle Bilder der Tour werden zunächst in einen Ordner kopiert. Anschließend das Programm gps4cam auf dem Computer (Windows oder Apple OS X) aufrufen und den Ordner auswählen. Anhand des QR-Codes werden den Fotos nun automatisch die GPS-Ortsdaten zugefügt. Das geht selbst bei vielen Aufnahmen sehr flott. 

Neben der Funktion, Fotos mit GPS-Daten zu versehen, lassen sich die Foto-Reportagen zusätzlich als Wegstrecke auf einer Karte speichern. gps4cam zeigt dabei alle Punkte, an denen es eine GPS-Aufzeichnung gab (grüner Pin) und alle Fotostopps (roter Pin). So lassen sich auch größere Touren aufzeichnen, beispielsweise Rundreisen mit dem Wohnmobil.

Mein Fazit

Bei meinen Touren durch Kopenhagen und Hamburg funktionierte die App und Software sehr zuverlässig. Die Standortdaten waren sehr präzise. Die Akkulaufzeit verringert sich in der Standard-Einstellung um ein durchaus erträgliches Maß. In der Einstellung "Genau" sieht das allerdings schon anders aus: Hier habe ich eine deutliche Verkürzung der Akkulaufzeit festgestellt. Für eine ausgedehnte Tages-Foto-Safari wird es schon knapp mir der Akkulaufzeit. Wer dann auf der sicheren Seite sein will, sollte auf jeden Fall einen Zusatzakku fürs iPhone dabei haben. Für mich ist die App eine absolute Kaufempfehlung, vor allem bei dem niedrigen Preis von 2,39 Euro.

 

iPhone-App 2,39 Euro 

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